Die Beobachtung und Einteilung der Zeit mittels Uhren begann lange vor der Errichtung des Big Ben in London, der noch heute eines der Wahrzeichen der englischen Metropole ist. Schon im Altertum benutzte man Uhren, damals antike Schattenuhren, um den Tag einzuteilen. Im frühen Mittelalter experimentierte der Mensch mit einer ganzen Reihe von Uhren. Es wurden extra angefertigte Kerzen benutzt, die aufgrund ihrer definierten Form und Größe und anhand angebrachter Markierungen auch nachts Auskunft über die Zeit gaben. Zwar gab es auch schon in vorchristlicher Zeit Uhren, vornehmlich arabische Wasseruhren, die mit Räderwerken funktionierten. Aber erst im späten Mittelalter setzen sich solche mechanischen Kunstwerke durch. So wurden Uhren für die Seefahrt von großer Bedeutung, denn nur mittels sehr präziser Uhren konnte der Längengrad korrekt ermittelt und erst dadurch eine exakte Standortbestimmung auf See vollzogen werden. In der Moderne zählten lange die Bahnhofsuhren zu den Uhren, die vielen Menschen häufig begegneten, bis sich der private Gebrauch von Uhren durchsetzte. Heute gibt es die ersten Uhren, die einen USB-Anschluss und einen Datenchip besitzen, um Datenmengen von mehr als einem Gigabyte Daten zu beherbergen oder sogar ein ganzes Handy beinhalten und dabei noch immer die Zeit anzeigen können.

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