Unter den Begriff Sozialdienste fallen viele verschiedene Bereiche. Dazu zählen unter anderem Kindertagesstätten, Pflegeheime, Beratung für Familien oder Wohlfahrtsverbände. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde der Internationale Sozialdienst oder kurz ISD gegründet. Dieser umfasst verschiedene Sozialdienste und hat seinen Schwerpunkt im Bereich Immigration und Emigration. Aber auch die Kinder– und Jugendhilfe spielt eine wichtige Rolle. Eine weitere wichtige Organisation ist die SkF. Darunter versteht man Sozialdienste katholischer Frauen. Sie wurde 1900 von der katholischen Kirche gegründet. Der Grundgedanke dabei war Frauen in Notsituationen die Hilfe, die sie benötigen zukommen zu lassen. Bis heute sind noch weitere Sozialdienste hinzugekommen, wie zum Beispiel Beratung für psychisch Kranke oder Behindertenhilfe. Neben diesen Organisationen wird auch ein Auslandszivildienst angeboten. Dabei übernimmt der Arbeitnehmer Sozialdienste im Ausland. Will man im Bereich der Sozialdienste tätig werden muss man zunächst eine Ausbildung zum Fachwirt für Sozialdienste absolvieren. Die Ausbildung setzt mindestens einen Realschulabschluss voraus und dauert drei Jahre. Der Abschluss erfolgt an der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Nach der Ausbildung bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Der Lehrgang zum Fachwirt für Sozialdienste wird teilweise auch gefördert. Mögliche Tätigkeitsbereiche sind Frauen-, Jugend- und Behindertenarbeit, eine Mitarbeit in der Grundpflege oder die Entwicklung neuer Konzepte.

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