Praktische Ärzte ist eine mittlerweile veraltete Berufsbezeichnung für einen niedergelassenen Arzt mit einem Universitätsabschluss im Fach Medizin, aber ohne eine weitere Facharzt-Ausbildung. Voraussetzung für die Niederlassung als Praktischer Arzt war jedoch - bis auf eine kurze Übergangszeit - eine mindestens 4-jährige klinische Weiterbildung nach der Erteilung der Approbation als Arzt. So wurde sichergestellt, dass auch die Praktischen Ärzte vor ihrer Niederlassung über die klinischen Erfahrungen der Mindest-Weiterbildungszeit für Fachärzte verfügte. Eine Niederlassung für Praktische Ärzte ist ohne Weiterbildung in Deutschland seit 2003 nicht mehr möglich. Die Bezeichnungen Praktische Ärzte wurde vom Arzt für Allgemeinmedizin abgelöst. Ärzte, die schon vor dem 1. Januar 2003 die Bezeichnung ""Praktischer Arzt"" führten, dürfen sich auch weiterhin Praktische Ärzte nennen. Praktische Ärzte sind verantwortliche für die Grundversorgung aller Patienten mit körperlichen und seelischen Gesundheitsstörungen. Außerdem arbeiten Praktische Ärzte im Bereich der Prävention und Rehabilitation. Praktische Ärzte sind darauf spezialisiert, als erste ärztliche Ansprechpartner bei allen Gesundheitsproblemen zu beraten und an die entsprechenden Fachärzte zu verweisen. Außerdem stellen Praktische Ärzte die notwendigen Überweisungbescheinigungen für die nachfolgenden Behandlungen und Untersuchungen bei anderen Ärzten aus. Im Arbeitsbereich der Praktischen Ärzte fällt auch die haus- und familienärztliche Funktion, insbesondere die Betreuung des Patienten im Kontext seiner Familie oder sozialen Gemeinschaft - Hausbesuche fallen ebenso in diese Funktion.

Praktische Ärzte in Berlin, Hamburg und München findet man unter tb-guide.de

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