Bei einem Gymnasium handelt es sich um eine Schulart des dreigliedrigen, deutschen Bildungswesen. Das Gymnasium schließt sich neben der Haupt- oder Realschule an die Grundschulzeit an. Das Ziel des Gymnasiums ist das Erreichen der allgemeinen Hochschulreife, die zum Studium qualifiziert. In der Regel umfasst das Gymnasium die Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10) und die Sekundarstufe II (Klasse 11 und 12 bzw. 13 bei der 13-jährigen Schulzeit). Insgesamt beträgt die Zeit am Gymnasium in der Regel acht oder neun Schuljahre. Die Klassen 5 und 6 sind am Gymnasium als Orientierungsstufe eingerichtet. In der Sekundarstufe I werden mindestens zwei Fremdsprachen gelehrt, als erste zumeist Englisch. In der Sekundarstufe II wählen die Schüler zwischen Grund- und Leistungskursen. Mit den Leistungskursen setzen die Schüler gemäß ihren Neigungen und Interessen Schwerpunkte, oft auch im Hinblick auf ihre Studien- oder Berufswünsche. Die Fächer am Gymnasium decken den sprachlich-literarisch-künstlerischen, den gesellschaftswissenschaftlichen und den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich ab. Auch Religion und Sport sind Teil des Fächerkanons der Oberstufe am Gymnasium. Um zur Abiturprüfung zugelassen zu werden, muss ein Schüler eine bestimmte Anzahl von Kursen aus den Pflicht- und Wahlfächern am Gymnasium erfolgreich absolviert haben. Beim Abitur werden die Schüler in den Leistungs- sowie einigen Grundkursfächern schriftlich bzw. mündlich geprüft.

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