Dachdecker gehören im weiteren Sinne der Baubranche an und sorgen im Rahmen ihrer Tätigkeit für dichte und windresistente Dächer. Auf Gebäuden errichten Dachdecker Holzkonstruktionen, die dann mit Dachziegeln belegt werden. Ebenfalls zum Aufgabenbereich der Dachdecker gehören die Isolierung und Wärmedämmung der Dächer. Die Verarbeitung von Bitumen und Dackpappe gehört für Dachdecker zur Erstellung von Flachdächern. Regional unterschiedlich sind die Anforderungen an Dachdecker, in Norddeutschland erwartet man von Dachdeckern die fachgerechte Verarbeitung von Reet, in den südlichen Teilen der Bundesrepublik ist Schiefer ein häufig anzutreffendes Material. Den Dachdeckern obliegt der Einbau von Flächenfenstern in Dächer sowie der Einbau und die Installation von Solaranlagen. Dachdecker sind darüber hinaus verantwortlich für die Installation von Blitzableitern. Der Beruf des Dachdeckers ist in Deutschland ein Lehrberuf, die Ausbildung dauert im Regelfall 3 Jahre. Voraussetzung für eine Ausbildung zum Dachdecker ist eine abgeschlossene Schulbildung, die mindestens einem Realschulabschluss vergleichbar sein sollte. Der Kandidat bzw. die Kandidatin sollte über absolute Schwindelfreiheit verfügen und nicht unter Höhenangst leiden. Der ausgebildete Dachdecker hat die Möglichkeit weiterer Fortbildungen, z.B. zum Dachdeckermeister. Voraussetzung zur Gründung eines eigenen Betriebes ist die erfolgreiche Absolvierung der Meisterprüfung. Daran anschließend ist ein Studium an der Fachhochschule vorstellbar, Ausbildungsziel hier ist der Abschluss als Diplomingenieur.

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