Spätestens seit „Findet Nemo“ sind Aquarien im Trend. Nicht mehr nur die Mitarbeiter eines Aquaristik- und Zoofachhandels sind Liebhaber der Mini-Ozeane für daheim. Gerade im Hobbybereich findet die Aquaristik immer mehr interessierte Einsteiger.
Ganz so neu ist Aquaristik aber natürlich nicht. Grundsätzlich kann man sagen, dass Aquaristik seit vielen Jahren eines der Hobbys ist, welches Jung und Alt begeistert. Dabei fasziniert neben der beruhigenden Wirkung der Unterwasserwelt, die Vielzahl von technischen Einrichtungen, die Vielfalt der Fische in einem Aquarium, die besonderen Wasserpflanzen und das gesamte Zusammenspiel in diesem biologischen Lebensraum. Fische und Pflanzen beim Wachsen zu sehen und Erfolge bei der Zucht zu erzielen, machen die Besonderheit dieses Hobbys aus.
Die Aquaristik gliedert sich in die Süßwasseraquaristik und die Meerwasseraquaristik. Diese Unterscheidung richtet sich nach dem Salzgehalt, der Salinität, des verwendeten Wassers. Bei all der Wasserromantik darf aber nicht vergessen werden, dass Aquarianer nicht nur Erfolgsmomente haben – sie müssen sich ebenso mit Fischkrankheiten. Sei es durch eine Einschleppung von einem fremden Besatz oder aber auch durch eventuelle neue Pflanzen, durch bakteriellen Infektionen oder anderen Dingen – Fischkrankheiten wie die gefürchtete Weißpünktchenkrankheit oder die Bauchwassersucht treten leicht auf.
Aquarianer befassen sich im Allgemeinen mit dem Betrieb ihres Aquariums – zum Beispiel zu den Themen Filter, Beleuchtung und Heizsysteme und der Pflege, der darin gehaltenen Lebewesen. Zu denen gehören aber nicht nur Fische sondern auch wirbellose Tiere wie Quallen, Weichtiere, Krebse und natürlich auch die diversen Wasserpflanzen. Besonders die Vermehrung ihrer Fische ist für viele Aquarianer von großem Interesse. Bei der Aquaristik muss aber grundsätzlich beachtet werden, dass Fische Lebewesen sind, auf deren Haltung das Tierschutzrecht Anwendung findet.

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