Aufgrund der demografischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts nimmt der Anteil älterer Menschen in den Industrieländern stetig zu. Eine Folge davon ist, dass immer mehr professionelle Betreuung notwendig wird. Hier kommt die Altenpflege zu tragen.
Allgemein ausgedrückt, handelt es sich bei der Altenpflege um die Pflege alter Menschen. Der Basisgedanke professioneller Altenpflege ist der Versuch, eine möglichst stabile Lebensqualität zu erreichen. Das bedeutet, wenn bei den zu betreuenden Menschen die geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten abnehmen, ist es die Aufgabe der Altenpflege, eine Selbstpflege so weit wie möglich zu erhalten und zu fördern.

Der Beruf selbst umfasst aber ein sehr großes Aufgaben- und Einsatzspektrum. Grundsätzlich lässt sich die Betreuung und Pflege in folgende Institutionen und Organisationen einteilen: die Hauskrankenpflege, Ambulante Pflegedienste, Altenheim, Pflegeheim, Gerontopsychiatrie, sowie bedingt auch in Palliativstationen und Hospizen. Die berufliche Altenpflege wird in der Regel von Altenpflegern, Gesundheits- und Krankenpflegern oder Altenpflegehelfern ausgeübt.
Der medizinische Fortschritt, der Einsatz von zunehmend komplexen Medizinprodukten, die Verfügbarkeit von technischen Alltagshilfen (Sammelbegriff Ambient Assisted Living) und die Umsetzung moderner Pflegekonzepte erfordern von den Pflegekräften eine immer höhere Qualifizierung. Daraus ergibt sich für die Zukunft ein steigender Bedarf an ausgebildeten Fachkräften. Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder zufolge, wird die Zahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2020 auf etwa 2,9 Millionen Menschen geschätzt.

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