Die Genealogie, auch Ahnenforschung genannt ist die Suche nach der eigenen Herkunft. Die Suche nach der eigenen Identität, der Herkunft und Zugehörigkeit – es gibt viele Gründe, sich auf die Suche nach seinen Vorfahren zu machen.

Vor dem Beginn der eigentlichen Nachforschung muss als erstes ein Ziel festgelegt werden. Was soll aus der Forschung resultieren? Hier unterscheidet man im Wesentlichen zwischen zwei Arten der Forschung: Das Erstellen eines Stammbaumes oder einer Ahnentafel. Der nächste Schritt auf dem Weg der Ahnenforschung beginnt in jedem Fall mit dem Sammeln von Informationen, Unterlagen und Daten im familiären Umfeld.

Im Bereich der Familienforschung ist es natürlich sehr hilfreich, wenn man die Möglichkeit hat, Eltern, Großeltern und Urgroßeltern zu interviewen. Ein Hochzeitsdatum, eine kleine Anekdote, Fotos, Briefe – je mehr Unterlagen und Daten zusammengetragen werden können, desto mehr Anhaltspunkte haben die Genealogen für den Prozess der Forschung.
Heraldik, auch Wappenkunde genannt, ist die Lehre von den Wappen und ihrem richtigen Gebrauch. Zum Wappenwesen und damit zur Heraldik zählen auch die Wappenkunst, die Gestaltung von Wappen, und die rechtlichen Regelungen zum Wappengebrauch.

Das Wort Heraldik geht auf französische „héraldique“ zurück und bedeutet wörtlich Heroldskunst. Tatsächlich war Heroldskunst früher eine übliche Bezeichnung für die Wappenkunde. Der Wappenherold war der Fachkundige, der das Wappen lesen und seinen Träger erkennen konnte.
Möchte heutzutage eine Familie ein historisches Wappen führen, so müssen mit Hilfe der Ahnenforschung nachgewiesen werden, dass die aktuelle Familie in ununterbrochener Reihenfolge vom Wappenstifter abstammt. Nur dann ist die Annahme eines bereits bestehenden Wappens erlaubt.

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