Im Generellen wird in der Tapetenbranche Wandbekleidung hergestellt, welche man als Tapeten bezeichnet. Diese werden aus den verschiedensten Materialien erzeugt, wie zum Beispiel aus Zellulose und Kunststoff, aber auch aus seltenere Stoffe wie Leder oder Leinwand. Die älteste Form dieser Wandbekleidung ist die chinesische Tapete, welche als Vorbild für die gesamte nachfolgende Produktion von Tapeten gilt. Verschiedene Tapeten haben verschiedene Verwendungszwecke – von der strapazierfähigen Glasgewebetapete bis hin zu Fototapeten, die meist der Ästhetik dienen, muss die Tapetenbranche eine ganze Palette von Tapeten anbieten. Tapeten sind ein Muss für viele Haushälte, da diese einem Zimmer Persönlichkeit verleihen. Vor allem in Europa erfreuen sich Tapeten großer Beliebtheit, wie zum Beispiel die Rauhfasertapete in Deutschland. Im Gegensatz zu Europa sind Tapeten in den Vereinigten Staaten weniger oft vorzufinden, da die Wände meist angestrichen oder aus Holz hergestellt werden. Momentan befindet sich die Branche für Tapeten nach einem Tief während der Rezession wieder im Aufwärtstrend, obwohl noch mit steigenden Rohstoffpreisen zu kämpfen ist. Rund 80% des Umsatzes werden durch den Einzelhandel und den Raumausstattungsfachhandel erreicht. Der Beruf des Malers und Tapezierers ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Lehre dauert drei Jahre. Eine abgeschlossene Meisterprüfung erlaubt das Führen eines eigenen Geschäftes.

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