Die Sanitätshäuser sind in Deutschland meist private Unternehmen, die durch eine spezielle Kassenzulassung und einer Vergabe des Institutionskennzeichens Rezepte abrechnen können. Sie bieten verschiedene sanitäre Geräte und Hilfsmittel an, die das Leben der Patienten erleichtern sollen. Es gibt Sanitätshäuser verschiedener Klassen. Generell werden drei Klassen unterschieden - Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3. Diese Sanitätshäuser unterscheiden sich hinsichtlich der Art von Geräten, die sie abgeben können. Durch die Sanitätshäuser werden die Patienten mit medizinischen Geräten wie zum Beispiel Rollstühlen, Handstöcken oder Kompressionsstrümpfen versorgt. Sanitätshäuser leisten deshalb einen wichtigen Beitrag für die Rehabilitationsphase eines Patienten. Sanitätshäuser findet man in ganz Deutschland und damit ist eine bestmögliche Versorgung der Patienten durch geeignete Geräte gesichert. Hinsichtlich der Unterscheidung zwischen den verschiedenen Klassen der Sanitätshäuser kann gesagt werden, dass die angebotenen Geräte der Klasse 1 nur von speziell ausgebildeten Orthopäden ausgegeben werden dürfen und in anderen Sanitätshäusern nicht erhältlich sind. Solche Sanitätshäuser haben auch individuell gefertigte Geräte im Sortiment, ganz im Gegensatz zur Klasse 2 und Klasse 3. Bestimmte Sanitätshäuser bieten auch Sprechstunden an, um Probleme zu klären und erste Informationen zu erhalten. Auch gibt es bei einigen Sanitätshäusern Besuche im Krankenhaus oder zu Hause, falls der Patient nicht fähig ist, den Weg dorthin zu finden.

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