Nach dem Erwerb eines neuen Autos steht als erstes die Kfz-Zulassung an. Rechtliche Grundlage für die Kfz-Zulassung ist die Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Ihr zufolge müssen Kraftfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 6 km/h zugelassen werden. Die Kfz-Zulassung erfolgt bei dem zuständigen Verkehrsamt. Notwendige Dokumente zur Kfz-Zulassung sind ein gültiger Personalausweis, der Fahrzeugbrief, die VB-Nummer der Versicherung und ein TÜV- und AU-Gutachten. Die Kosten für die Kfz-Zulassung belaufen sich für einen Neuwagen auf 30 Euro. Dabei wird die Kfz-Zulassung bei Neuwagen in der Regel vom Autohändler übernommen, Ummeldungen muss dann der Besitzer selbst vornehmen. Neben der regulären und dauerhaften Kfz-Zulassung gibt es auch die Möglichkeit einer Kurzzeitzulassung. Außerdem gibt es sogenannte "rote Kennzeichen", die für Probefahrten und Fahrten zur Überführung verwendet werden dürfen. Im Rahmen der Kfz-Zulassung erhält der Fahrzeugbesitzer einen Fahrzeugschein, in dem die Eigentumsverhältnisse sowie die technischen Daten des Fahrzeugs aufgeführt sind. Diese Daten werden seitens der Zulassungsbehörde im Zentralen Fahrzeugregister gespeichert. Seit dem Jahre 2005 gibt es innerhalb der EU eine einheitliche Regelung zur Erstellung dieses Zulassungsscheins. Ein zugelassenes Fahrzeug ist durch eine farbige Plakette auf dem Nummernschild erkennbar. Beim Fahren ohne gültige Kfz-Zulassung drohen dem Fahrzeughalter ein Bußgeld sowie 3 Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg.

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