"Die ersten Hörgeräte standen schon im 17. Jahrhundert als Hörrohre den Schwerhörigen zur Verfügung. Dabei handelte es sich um eine Art Trichter, der den Schall im Ohr verstärkte. Die damit erzielte Wirkung war noch nicht wirklich gut, aber es gelang schon eine Verstärkung um etwas 20 bis 30 Dezibel. Dies war für die damalige Zeit schon eine beträchtliche Verbesserung für die Schwerhörigen.Hörgeräte dienen dazu, Hörverluste bei Schwerhörigen auszugleichen, sodass diese wieder besser im Leben zu recht kommen. Sie sind als Medizinprodukt definiert und nach dem Medizinproduktegesetz der Risikoklasse IIa zugeordnet. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt anhand dieser Zuordnung nach einer Verordnung durch den HNO-Arzt die Kosten für eine Basisversorgung in Form eines finanziellen Zuschusses. Der passende Ansprechpartner zur Versorgung und Geräteauswahl der unterschiedlichen Hörgeräte ist ein Hörgeräte-Akustiker. Dieser hat das Arbeitsfeld die Wechselwirkung zwischen der Hörgerätetechnik und dem Höreindruck festzustellen. Die Technik der Hörgeräte schreitet immer mehr fort, sodass es schon eine große Auswahl an den unterschiedlichsten Hörgeräten gibt. Die meist verwendeten Hörgeräte sind die ""Hinter-dem-Ohr"" und die ""Im-Ohr-Geräte"". Da es vielen Menschen unangenehm ist, die doch auffälligen Hörgeräte zu tragen, versuchen die Hersteller die Hörgeräte unter diesem Aspekt zu verfeinern."

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