Eine Heizkostenabrechnung rechnet die Wärmelieferung und Warmwasserlieferung in Wohnungen ab. Die Heizkosten zählen zu den Betriebskosten und beinhalten auch die Warmwasserkosten. Die Anforderungen an die Heizkostenabrechnung werden in Deutschland in der Heizkostenverordnung geregelt. Welche Kosten der Vermieter in der Heizkostenabrechnung auf den Mieter umlegen darf, ist in § 7 Abs. 2 Heizkosten aufgeführt. Nicht umgelegt werden dürfen Reparaturkosten oder Kosten, die nicht zur Heizkostenabrechnung, sondern zur Betriebskostenabrechnung zählen. Eine mietvertragliche Vereinbarung ist außerdem Voraussetzung für die Umlage. Die Heizkostenabrechnung muss bestimmte formale Angaben wie Vertragspartner, Abrechnungszeitraum, Gesamtverbrauch des Brennstoffs und dessen Kosten enthalten. Wohnen in einem Haus mehrere Mieter, wird von jedem Mieter anteilig der Wärmeverbrauch erfasst. Der Vermieter ist verpflichtet, eine Verbrauchserfassung und eine Abrechnung nach Verbrauch vorzunehmen. Am Heizkörper werden dazu üblicherweise Heizkostenverteiler angebracht, um die Verbrauchserfassung zu messen. Es gibt elektronische Heizkostenverteiler oder Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Rund 50 bis 70 % der Heizkosten werden bei der Heizkostenabrechnung nach Verbrauch abgerechnet. Der Rest wird nach Fläche berechnet. Das Gleiche gilt für die Warmwasserkosten. Die Ablesung und die Erstellung der Heizkostenabrechung erfolgt normalerweise jährlich. Bei einem Mieterwechsel wird eine Zwischenablesung durchgeführt, die Heizkostenabrechnung wird wie der verbrauchsunabhängige Teil nach der Gradtagszahlentabelle oder zeitanteilig ermittelt, wenn keine Zwischenablesung für die Heizkostenabrechnung stattfand.

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