Grabmale sind Zeichen der Erinnerung und des Gedenkens. Sie befinden sich an der Ruhestätte eines Toten. Die Geschichte der Grabmale reicht viele Jahrtausende zurück. Grabmale gibt es in zahlreichen Variationen und verschiedenen Designs. Je nach Kultur und Religion unterscheiden sich die Grabstätten und ihre Grabmale auch in ihrer Architektur. Im alten Ägypten wurden den Königen überwältigende Pyramiden errichtet. Diese Grabmale sind in jahrelanger und mühevoller Arbeit von Tausenden Untertanen geschaffen worden und stellen heute noch Anziehungspunkt für Millionen von Touristen dar. Eine andere Form der Grabmale ist das Mausoleum. Mausoleen, wie das Taj Mahal in Indien, sind prächtige Bauwerke. Im Christentum, Islam und Judentum werden den verstorbenen Gläubigen Grabmale in Form von Grabsteinen, Grabhäusern oder schlichten Zeichen der jeweiligen Religion gewidmet. Die von Steinmetzen in Auftragsarbeit angefertigten Grabmale sind für jedermann erschwinglich. Während Grabmale früher auch künstlerisch sehr wertvoll gestaltet wurden, sind sie heute eher schlicht gehalten. Auch wird die Wahl des Grabmals häufig durch die Gestaltungsvorschriften der Friedhöfe eingeschränkt. Es bleibt jedoch ein gewisser Spielraum hinsichtlich des Materials, der Farbgebung und der Symbolik. Heutzutage fällt die Wahl meist auf Natursteine wie Granit, Basalt, Sandstein oder Marmor. Bei vielen Steinmetzen sind aber auch industriell vorgefertigte Steine erhältlich, die lediglich noch verziert werden.

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