Ein Getränkevertrieb versorgt Privathaushalte und Unternehmen mit Getränken und ergänzenden Waren oder Dienstleistungen. Beim Getränkevertrieb gibt es verschiedene Organisations- bzw. Vertriebsformen. Man unterscheidet zwischen dem Getränkevertrieb in stationärer Form, also beispielsweise einem Getränkeabholmarkt und dem Vertrieb über die Direktbelieferung der Kunden per LKW. Die meisten großen Getränkevertriebe betreiben eine Kombination aus beidem. Diese Unternehmen verfügen häufig über mehrere Getränkeabholmärkte, eine LKW-Flotte für die Belieferung der Kunden und einem oder mehreren Lagern. Je größer der Getränkevertrieb, desto umfangreicher das Sortiment an Getränken. Die Branchengrößen haben häufig nicht nur landes-, sondern bundesweit vertriebene Marken im Sortiment und vermarkten häufig auch hauseigene Marken, wie z.B. Fruchtsäfte aus regionalen Obstplantagen. Neben dem reinen Getränkevertrieb für Privathaushalte, zählen Unternehmen der Gastronomie zu den wichtigsten Kunden. Oft bestehen Kooperationen zwischen einem Getränkevertrieb und einer Brauerei oder einen Anbieter von Zapfanlagen, um im Gastronomiebereich auch hier kompletten Service bieten zu können. Mittlerweile verkauft ein Getränkevertrieb meist Ergänzungsartikel außerhalb seines Kernsortiments, wie beispielsweise Tabakwaren, Süßigkeiten, Zeitschriften oder regionale Erzeugnisse anderer Unternehmen. Ein Getränkevertrieb hat auch häufig einen mobilen Getränkestand in seinem Fuhrpark, um bei Festen oder Veranstaltungen direkt seine Artikel zu verkaufen. Bei einem Getränkevertrieb besteht auch meistens die Möglichkeit, zu den Getränken für das nächste Gartenfest zusätzlich Kühlschränke und Biertischgarnituren zu mieten.

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