"In Fotostudios nehmen Fotografen unter kontrollierten Lichtbedingungen Fotos auf und bearbeiten diese anschließend. Früher verwendete man auch den Begriff Fotoatelier, das weltweit erste wurde von Louis Jacques Mandé Daguerre 1839 in Paris eröffnet. Mittlerweile gibt es allein in Deutschland weit über 10.000 Fotostudios, unter anderem für die Bereiche Akt-, Porträt- und Werbefotografie. Das Angebot von Fotostudios umfasst heutzutage neben der Aufnahme und Bearbeitung immer häufiger auch die Entwicklung der Bilder. Da sich die Technik in den Fotostudios stetig weiterentwickelt, können die Bilder mittlerweile auch digital archiviert werden, anstatt sie wie früher üblich sofort zu entwickeln. Je nach Spezialisierung und Größe arbeiten in Fotostudios neben den Fotografen und Fotoassistenten auch Visagisten und Stylisten. Die klassische Ausbildung in Fotostudios dauert 3 Jahre. Als gelernter Fotograf kann man bis zu 2.800 Euro monatlich verdienen. Je nach Art und Aufwand können professionelle Shootings in Fotostudios einige hundert Euro kosten. Biometrische Passbilder und Bewerbungsfotos sind in Fotostudios dagegen schon unter zehn Euro erhältlich. Baby- und Babybauchfotos erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind schon unter hundert Euro erhältlich.Fotostudios können seit 2004 auch ohne spezielle Ausbildung eröffnet werden, da der Beruf Fotograf im Gegensatz zum Lichtbildner nicht geschützt ist. "

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