Eine Arbeitsvermittlung spezialisiert sich darin, offene Stellen in einem Unternehmen an arbeitslose Bürger weiterzuleiten. Sie kann entweder privat oder öffentlich verwaltet sein. Jedes Land hat verschiedene Gesetze und Namen für die jeweilige öffentlichen Arbeitsvermittlung. In Deutschland besteht diese hauptsächlich aus Jobcenters, die im lokalen Bereich Stellenangebote übermitteln. Die Leistungen einer solchen Arbeitsvermittlung beinhalten nicht nur die bloße Vermittlung, sondern auch Weiterbildung, Beratung, Unterkunft und andere Angelegenheiten, die mit dem Lebensunterhalt in Verbindung stehen. Die Arbeitssuche selbst findet meist in der Form einer kostenlosen Online Datenbank statt. Diese öffentliche Arbeitsvermittlung ist in Deutschland Teil der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist die Verwaltungsträgerin für die deutsche Arbeitslosenversicherung. In Österreich ist das die Verantwortung des Arbeitsmarktservice. Es gibt in jedem Land auch die private Arbeitsvermittlung, die dazu dient, den öffentlichen Vermittlern Unterstützung zu leisten und deren Leistungen zu ergänzen. Demnach arbeitet eine private Arbeitsvermittlung auch für Unternehmen, das Personal sucht, aber auch für den Staat. Während die öffentliche Arbeitsvermittlung keine Vermittlungsgebühr verlangt, muss mit den privaten Vermittlern ein Vertrag unterschrieben werden. Sie ist ein freies Gewerbe und wird mit Vermittlungsgutscheinen finanziert. Es gibt keine spezifische Ausbildung, um in einer Arbeitsvermittlung tätig zu sein, sofern sich der Schwerpunkt auf das Personalwesen bezieht.

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