Antennenanlagen dienen der Sendung und dem Empfang elektromagnetischer Wellen. Beinahe jeder nutzt Antennenanlagen heutzutage zur drahtlosen Telekommunikation und zur Übertragung von Daten. Die Antenne an sich geht auf den deutschen Physiker Heinrich Hertz zurück. Ihm gelang 1886 der erste Nachweis drahtloser Energieübertragung, während das erste Patent darauf 1897 von einem Kroaten angemeldet wurde. Der Italiener Marconi überquerte 1901 mit einer Drachenantenne sogar den Atlantik von Irland nach Neufundland. Heutzutage unterscheiden wir Antennenanlagen unterschiedlichster Größen, Reichweiten und Bauformen, zum Beispiel lineare Antennen, Reflektorantennen und Dipolantennen. Bei der Errichtung von Antennenanlagen sind verschiedene Richtlinien zu beachten, zum Beispiel Schutz vor Blitzschlag, Vereisung und Windlast. Im Privaten kennen wir Antennenanlagen von Wohnhäusern. Hier dienen Sie dem Fernseh- und Radioempfang. Auch Antennenanlagen von Mobilfunkbetreibern zieren immer öfter die Landschaft und sogar auf Kirchtürmen lassen sie sich entdecken. Die Installation handelsüblicher Antennenanlagen übernehmen in der Regel Elektroinstallateure, während für größere Anlagen Fachbetriebe für Antennentechnik zuständig sind. Antennenanlagen auf Hausdächern werden in Zukunft zunehmend von der Bildfläche verschwinden, da sie durch Satellitenschüsseln und Kabelfernsehen ersetzt werden. Die höchste Antennenanlagen der Welt befinden sich auf dem Willis Tower (ehemals Sears Tower) in Chicago und auf dem Empire State Building in New York.

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