Bei der Akupunktur handelt es sich um ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin. In der Akupunktur wird davon ausgegangen, dass der Körper entlang der sogenannten Meridiane von Energie durchflossen wird. Eine Störung dieses Energieflusses führt zu Krankheiten und Beschwerden und kann durch Akupunktur behandelt werden. Die Akupunktur unterteilt sich in drei Verfahren 1. Einstechen von Nadeln in die Akupunkturpunkte 2. Erwärmen der Akupunkturpunkte (Moxibustion) 3. Druckausübung auf die Punkte (Akupressur) Da die Wirkweise der Akupunktur nicht nachgewiesen werden kann und sie den wissenschaftlichen Erkenntnissen über menschliche Physiologie und Anatomie sogar widerspricht, wird allgemein der Placeboeffekt dafür verantwortlich gemacht, dass Akupunktur wirkt. Dieser soll vor allem durch die intensive Betreuung des Patienten durch den Behandler im Vorfeld der Behandlung entstehen. Allerdings wirkt Scheinakupunktur (das Stechen von Nadeln abseits der Akupunkturpunkte) nachweislich nicht, es ist also nicht sicher erklärbar, warum Akupunktur wirkt. 2003 wurde durch die Weltgesundheitsorganisation eine Indikationsliste für Akupunktur herausgegeben, die aber sowohl bei Befürwortern als auch bei Gegnern der Akupunktur auf Widerstand stieß. Befürwortern war die Liste nicht umfangreich genug, Gegner beschwerten sich, dass die Indikationen nicht wissenschaftlich begründet seien. In Deutschland wird seit 2007 die Akupunkturbehandlung durch Ärzte bei chronischen Schmerzen im Lendenwirbelbereich und im Knie durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Eine Übersicht der Ärzte die Akupunkturbehandlungen in Berlin, Hamburg und München durchführen finden Sie auf tb-guide.de

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